Hamburger Modell

Der Begriff bezeichnet die stufenweise Wiedereingliederung eines arbeitsunfähigen Beschäftigten in den alten Beruf nach längerer Krankheit, um ihm die Gewöhnung an die bisherige Arbeitsbelastung zu ermöglichen. Die Wiedereingliederung nach diesem Modell kann vom Arbeitgeber oder vom Arzt vorgeschlagen werden. Betroffene gelten auch in dieser Zeit als arbeitsunfähig. Während der stufenweisen Wiedereingliederung kann das Krankengeld von der Krankenversicherung oder das Übergangsgeld durch die gesetzliche Rentenversicherung weitergezahlt werden.