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Care-Paket DSGVO für Mandanten der Kanzlei Michaelis

(Nur für Mandanten der Kanzlei Michaelis Rechtsanwälte, Hamburg)

Ihre Hilfestellung zur Umsetzung der Anforderungen
der DSGVO in Ihrem Betrieb – speziell für
Versicherungsmakler.

Inhalt
In einer Schritt-für-Schritt-Anleitung erhalten Sie wertvolle Tipps, Unterlagen, Informationen und Dokumente, um Ihren Betrieb auf die Grundlagen der DSGVO vorzubereiten und hinzuführen.

  • wertvolle Informationen und Tipps zur Umsetzung
  • viele Vorlagen, Checklisten, Dokumente und Verträge
  • mit Ausfüllhilfen und Beispielen

Umfang: 56 Seiten

Zusätzlich: 30 Checklisten, Formulare, Vorlagen, Verträge

Lizenz
Berechtigt zur Benutzung in einer verantwortlichen Stelle / einem Betrieb (IHK-Registernummer).

Autoren
Dipl.-Ing. (FH) Harald Müller-Delius, MBA
RA Stephan Michaelis, LL.M.

Mehr Infos & Download

BGH-Urteil I ZR 143/16 vom 30.11.2017

Der BGH hält an seiner Rechtsprechung fest, dass der Makler seinen Kunden über die Fristen in der Schadenregulierung zu beraten hat, wenn der Makler über den Schaden informiert ist.

Konkret wurde in der Unfallversicherung nicht auf die 18 Monatsfrist für die Geltendmachung der Invalidität durch den Makler hingewiesen.

Beachten Sie als Makler auch den Michaelis-Fristenkalender, den wir für Sie auf http://App-RIORI.de hinterlegt haben, damit Sie die Fristen kennen, die dem VN den Leistungsanspruch aus dem Versicherungsvertrag kosten können.

Lesen Sie die ganze BGH Entscheidung hier.

Fachtagung für das Versicherungswesen vom 22.02.2018

Agenda:

Referent

Titel

Video

Präsentation

Einleitung

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Stephan Michaelis

Stephan Michaelis

Wissenswertes zum Vermittlerrecht: IDD

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Kathrin Pagel

Kathrin Pagel

Aktuelle Rechtsprechung Versicherungsrecht

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Fabian Kosch

Fabian Kosch

Widerruf der Courtagevereinbarung

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Oliver Timmermann

Oliver Timmermann

Pflicht zum Compliance System nach IDD?

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Dr. Jan Freitag

Dr. Jan Freitag

Fristen & Formalien im Arbeitsrecht

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Markus Kirner

Markus Kirner

Auswirkung des Betriebsrentenstärkungsgesetz

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SebastianKarch

SebastianKarch

EU-DSGVO für den Vertrieb

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Prof. Dr. Hans-Peter Schwintowski

Prof. Dr. Hans-Peter Schwintowski

Provisionsabgabeverbot & Doppelvergütung?

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Lars Krohn

Lars Krohn

Widerruf von LV-Verträgen

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Boris Glameyer

Boris Glameyer

Anforderung an Vermittlung & Dokumentation

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Danksagung & Ende

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Versicherer haben sich in die Beratung eines Maklerkunden nicht einzumischen

Stephan Michaelis

Stephan Michaelis

Fachtagung der Kanzlei Michaelis am 22.02.2018 zur Regulierung

Die Fachtagung für das Versicherungswesen der Hamburger Kanzlei Michaelis in der vergangenen Woche lieferte Top-Input für den Vertrieb. Thematisch ging es um ein Update zur branchenweiten Regulierung. Wir haben Aussagen und Impressionen der Veranstaltung für Sie zusammengefasst.

Den ganzen Artikel lesen

Interview-Maklermagazin der SDV zum Thema IDD

Maklermagazin: Was muss ein Makler beim ersten Gespräch bei einem neuen Kunden jetzt anders machen als vorher?

Stephan Michaelis

Stephan Michaelis

Stephan Michaelis: Bereits vor der IDD musste der Vermittler den Kunden über sich selbst informieren und beispielsweise auf den Registereintrag oder die Schlichtungsstelle hinweisen. Auch musste er vor Vertragsschluss die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden erfragen und dann begründen, warum er zu diesem oder jenem Produkt rät. Daraus strickte der deutsche Gesetzgeber dann die Erstinformation im Paragrafen 11 der Verordnung der Versicherungsvermittlung, VersVermV. In Paragraf 60 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) wurde die Angabe zur Beratungsgrundlage und in Paragraf 61 VVG schließlich die Beratung mit der Trias – „befragen“, „beraten“ und „begründen“ geregelt. Noch ist aber die VersVermV nicht in Kraft. Daher besteht kein sofortiger Handlungsbedarf. Nur die Rechtspflichten aus den Delegierten Verordnungen für „Hersteller“ und für „Versicherungsanlageprodukte“ sind zu beachten, also insbesondere auch die Geeignetheitsprüfung, die seit dem 23. Februar 2018 vorzunehmen und zu dokumentieren ist. Und natürlich die Fortbildung bis zum Jahresende. Mehr muss der klassische Einzel-Makler zunächst nicht zwingend umsetzen.

 

Maklermagazin: Worauf gilt es im eigentlichen Beratungsgespräch insbesondere zu achten?

Stephan Michaelis: Die IDD hat präzise Vorstellungen davon, was als Beratung zu verstehen ist. Denn Beratung ist neuerdings fakultativ, aber die Erkundung der Wünsche und Bedürfnisse ist verpflichtend. Diese Trennung kannten wir in Deutschland so bislang nicht. Als Hintergrund für ein klares Verständnis der neuen Vorgaben muss immer der Unterschied zwischen Information, Aufklärung und Beratung stehen.

 

Maklermagazin: Worin liegen demnach die Unterschiede?

Stephan Michaelis: Die „Information“ stellt lediglich objektive Informationen bereit. Die „Aufklärung“ geht einen Schritt näher zum Kunden und sieht die Bereitstellung dieser objektiven Angabe in Bezug auf eine konkrete Person vor. Die „Beratung“ schließlich umfasst die persönliche Zuwendung des Vermittlers, bei der er empfehlen kann, warum er dieses Produkt für besonders geeignet hält. Ausdrücklich kann von einer Beratung auch abgesehen werden. Dann sind aber immer noch die „Wünsche und Bedürfnisse“ zu ermitteln und es hat die Sicherstellung zu erfolgen, dass das Angebot diesen Kundeninteressen entspricht.

In Paragraf 61 VVG, der durch das deutsche Umsetzungsgesetz zur IDD unverändert blieb, wird nun nicht zwischen Befragung, Sicherstellung und Beratung getrennt. Diese Kriterien werden vielmehr vermischt. Dadurch besteht zukünftig die Gefahr, dass ein Makler, der von der Beratung absehen will, auch die Befragung übersieht. Dies wäre richtlinienwidrig. Da europäisches Recht dem deutschen vorgeht und ein Gericht im Zweifel einen Fall richtlinienkonform auszulegen hätte, könnte diese Art der Vermittlung meines Erachtens zukünftig haftungsbelastet sein. Auch nach Ansicht des Bundesgerichtshofs wurde bereits eine Nachfragepflicht des Versicherungsmaklers angenommen.

Maklermagazin: Was gilt es zu beachten, wenn der Makler künftig auch Netto-Tarife anbieten möchte und den Kunden auf Honorarbasis berät?

Stephan Michaelis: Dabei müssen wir unterscheiden zwischen einer reinen Rechtsberatung, bei der nicht die Vermittlung eines Vertrags das Ziel ist, sowie einer echten Vermittlung. Honorarberatung im engeren Sinne ist dem Makler nur erlaubt, wenn der Beratungskunde kein Verbraucher ist. Hierbei geht es um reine Versicherungsberatung gegen Honorar. Bei Verbrauchern muss der Makler die Rechtsberatung den Anwälten oder den Versicherungsberatern überlassen. Die Honorarvermittlung ist dann jedoch zulässig, wenn der Makler einen Nettotarif anbietet. Honorare als Vermittlungsentgelt vom Kunden sind also – wie bisher auch – immer erfolgsabhängig anzusetzen. Nur wenn ein rechtskräftiger Vertrag vermittelt wurde, kann der Versicherungsmakler sein Erfolgshonorar gegen den Kunden geltend machen.

Maklermagazin: Welche Stolperfallen können dem Berater darüber hinaus zum Verhängnis werden?

Stephan Michaelis: Es sind die vielen kleinen Abmahngefahren aus den möglichen Verletzungen der neuen gesetzlichen Bestimmungen. Früher oder später ist der Erstinformation etwas zu ergänzen. Aber natürlich sind die neuen Regelungen wie ehrlich, redlich und transparent und im bestmöglichen Interesse des Versicherungsnehmers zu beachten, wie aber auch die Vermeidung der Interessenkollision in der Vergütung, der Provisionsabgabe und was noch so alles kommt. Ein rechtlicher Check-Up ist eigentlich jedem Makler zu empfehlen. Denn auch wegen der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) besteht bis zum 25. Mai 2018 Änderungsbedarf.

Maklermagazin: Wie kann sich der Makler am besten vor Haftungsrisiken schützen?

Stephan Michaelis: Eine gute Vermögensschadenshaftpflichtversicherung sollte er auf jeden Fall abschließen. Zudem immer Maklerverträge und alle weiteren Unterlagen bei jedem Kunden verwenden. Und immer alles gut zu dokumentieren, auch die neue Geeignetheitsprüfung.

15 Punkte – Checkliste wegen der EU-DSGVO

Bis zum 25.05.2018 sollten folgende ToDos von Maklern oder Geschäftsführern umgesetzt worden sein. Die Checkliste ist die ideale Hilfestellung die Erfordernisse der der EU-Datenschutz-Grundverordnung richtig und abschließend umzusetzen.

Hier geht´s zum Downoad der EU-DSGVO Checkliste

Experten-Report: Eine Jubiläumsausgabe der Kanzlei Michaelis

Sehr geehrte Mandantinnen und Mandanten,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
geschätzte Freunde und Geschäftspartner unserer Kanzlei,

Stephan Michaelis

Stephan Michaelis

mit dieser Sonderausgabe wollen wir unseren besonderen Dank für die jahrelange häufig jahrzehntelange Zusammenarbeit aussprechen. Es ist in der tat 20 Jahre her, dass ich als junger Einzelanwalt die
Kanzlei Michaelis gegründet habe. Dabei war ich mutig und blauäugig, denn es gab keinen einzigen Mandanten und keinerlei Netzwerk oder Kontakte, auf die ich hätte aufbauen können. Dennoch schenkten mir sehr schnell viele Versicherungsmakler ihr Vertrauen und bedachten mich mit Mandanten und Aufträgen.

Die ganze Ausgabe weiterlesen

Innovatives Denken zwischen Recht und Markt – Aktuelle Neuerscheinung

Innovatives Denken zwischen Recht und Markt - Festschrift für Hans-Peter Schwintowski

Innovatives Denken zwischen Recht und Markt – Festschrift für Hans-Peter Schwintowski

Innovatives Denken zwischen Recht und Markt

Festschrift für Hans-Peter Schwintowski

Herausgegeben von Prof. Dr. Christoph Brömmelmeyer, PD Dr. Martin Ebers und Dr. Mirko Sauer

2017, 1.006 S., geb., 179,– €
ISBN 978-3-8487-4482-4
eISBN 978-3-8452-8726-3
nomos-shop.de/30655

 

Mit dieser Festschrift wird der Rechtswissenschaftler Hans-Peter Schwintowski anlässlich seines 70. Geburtstages geehrt.

Verfasst von namhaften Kollegen, Schülern und Weggefährten enthält das Werk insgesamt 49 Beiträge zu aktuellen Themen aus dem Versicherungsrecht, dem Bank- und Kapitalmarktrecht, dem Vertrags- und Verbraucherrecht, dem Kartell-, Energie- und sonstigen Regulierungsrecht, dem Handels- und Gesellschaftsrecht sowie dem allgemeinen deutschen und europäischen Wirtschaftsrecht. Die thematische Breite spiegelt die beeindruckende Vielfalt der Forschungsschwerpunkte des Jubilars wider.

 

Mit Beiträgen von Gregor Bachmann, Jürgen Basedow, Ulrich Battis, Hans-Peter Benöhr, Michael Bergmann, Alexander Blankenagel, Oliver Brand, Edmund Brandt, Stephan Breidenbach, Christoph Brömmelmeyer, Patrick Büscher, Martin Ebers, Sandra Flemming, Martin Geipel, Stefan Grundmann, Christian von Hammerstein, Christian Hampel, Philip Härle, Martin Heger, Hans Heller, Helmut Heiss, Christian Hofmann, Christian Huber, Siegfried Klaue, Johann Klinge, Michael Kloepfer, Kai-Oliver Knops, Robert Koch, Christian Köhler, Torsten Körber, Dirk-Fabian Lange, Theo Langheid, Leander D. Loacker, Dirk Looschelders, Stephan Michaelis, Hans-W. Micklitz, Florian Möslein, Friedrich Preetz, Peter Reiff, Udo Reifner, Peter Rott, Doron Rubin, Mirko Sauer, Frank Schäfer, Bettina Schleicher, Andreas Schuler, Eberhard Schwark, Reinhard Singer, Andreas W. Tilp, Klaus Tonner, Bettina Tugendreich, Artur-Axel Wandtke, Andreas Weitbrecht

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